BLÜHENDE RANDSCHAFTEN * Stahl
Was bleibt, wenn ein Industriestandort verschwindet?



1914 wurden in Brandenburg die ersten Bleche gewalzt. In der Zeit des geteilten Deutschlands wuchs das Stahl- und Walzwerk Brandenburg zum größten Rohstahlproduzenten der DDR. Nach der Wende dann der typische Verlauf: die Technik war nach westlichem Standard nicht mehr zeitgemäß, Verkauf durch die Treuhand, gleichzeitige Modernisierung und Entlassungswelle. Ein Teil des ehemaligen Stahl- und Walzwerkes wird endgültig stillgelegt – das heutige Industriemuseum entsteht.

Hier ist der Spielort der ersten Theaterproduktion von LUNATIKS in Brandenburg: ein Rechercheprojekt über die Mitarbeiter*innen des Stahl- und Walzwerkes von damals, zu denen auch berühmte DDR-Größen, wie etwa Manfred Krug und der spätere Minister für Schwermaschinen- und Anlagenbau der DDR, Hans-Joachim Lauck, gehörten. Erzählt werden Geschichten des Umbruchs: vom Arbeitsalltag zur Hochzeit des Werks bis hin zu den Schwierigkeiten der Planwirtschaft und des Übergangs zur Freien Marktwirtschaft. Was bleibt, wenn ein Industriestandort verschwindet, sind die Geschichten und Erinnerungen der Menschen, die diesen Ort einmal belebt haben.

“BLÜHENDE RANDSCHAFTEN * Stahl” findet statt im Rahmen des Wendejahrmarkts im Industriemuseum Brandenburg.

 

Von und mit Elisa Hofmann, Janette Mickan, Anna-Katharina Müller, Michael Müller, Eva-Maria Reimer, Christine Rollar, Ilka Rümke, Fabian Eichner, Sooeun Lee, Thomas Mehlhorn, Johannes Moss, Sebastian Schlemminger, Amelie Hafner, ehrliche arbeit – Freies Kulturbüro Gefördert im FONDS DOPPELPASS der Kulturstiftung des Bundes

Vergangene Termine

01. Okt 201912:30 UhrBLÜHENDE RANDSCHAFTEN * StahlBrandenburger Theater / Industriemuseum Brandenburg
30. Sep 201912:30 UhrBLÜHENDE RANDSCHAFTEN * StahlBrandenburger Theater / Industriemuseum Brandenburg
29. Sep 201917:30 UhrBLÜHENDE RANDSCHAFTEN * StahlBrandenburger Theater / Industriemuseum Brandenburg
26. Sep 201919:30 UhrBLÜHENDE RANDSCHAFTEN * StahlBrandenburge r Theater / Industriemuseum Brandenburg